Ideenfabrik Mit Provokation zur Idee
Geschrieben von Markus in Marketing & Management am 30.08.2008 um 21:54 Uhr.
Wie ich bereits anklingen lies, ist man beim Finden von Ideen nicht immer nur auf den Zufall angewiesen. Um Ideen herzustellen kann man sich verschiedener Techniken bedienen. Eine davon ist die Provokationstechnik, die vom Kreativitätsforscher Edward de Bono eingeführt wurde. Unter anderem erfand er die Einleitung PO, welche für "provocation operation" steht, die ankündigt, dass eine Aussage als Provokation gemeint ist.
Beispiele, um derartige Provokationen zu verdeutlichen wären unter anderem:
Dass die Aussagen selber keine Bedeutung haben, nicht begründet oder gar logisch erreichbar sind, spielt dabei keine Rolle. Das Ziel dieser Aussagen, die diese Provokationen beinhalten, ist immer uns Möglichkeiten aufzuzeigen, an die wir sonst nie gedacht hätten.
Die Idee für das Fahrsicherheitstraining des Autohauses beruht beispielsweise auf einer Provokation.
Auf die Frage des Besitzers, wie er mehr Kunden in sein Autohaus locken kann, könnte man als Ideengeber beispielsweise so geantwortet haben: "Lassen Sie Kinder ans Lenkrad"
Diese Antwort würde sicher ersteinmal auf Ablehnung stoßen, da es wohl in einem Fiasko enden würde, wenn die Idee genau so umgesetzt worden wäre. Tatsächlich ist diese Idee gar nicht für die Umsetzung bestimmt. Vielmehr sollen aus dem aus ihr entstehendem neuen Grundgedanken nützliche Ideen entwickelt werden.
Einige Vorteile, die sich aus dieser Idee ergeben wären zum Beispiel folgende:
Dem Autohausbesitzer ist es nun aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich, Kinder einfach so ans Steuer eines Kraftfahrzeugwagens zu lassen. Das macht die ursprüngliche Idee jedoch noch lange nicht unattraktiv, da man den Kern nun weiter verarbeiten kann. Nun stellen wir uns die Fragen, was der Autohausbesitzer anstelle dieser Unmöglichkeiten machen kann.
Mit wenigen Überlegungen sind die Unmöglichkeiten nun aus der Idee verschwunden, und sie scheint umsetzbar zu sein. Soweit kommt man aber nur, wenn man die Bereitschaft mitbringt, sich überhaupt mit der unmöglichen Idee auseinander zu setzen. Die eigene Betriebsblindheit ist meist der entscheidende Grund, warum eine Idee verworfen wird, da an deren Umsetzung nie geglaubt wurde. Es ist wichtig, dass man lernt seine eigenen Wahrnehmungsbarrieren zu überwinden.
Beispiele, um derartige Provokationen zu verdeutlichen wären unter anderem:
- PO Auf dem Titelblatt einer Zeitung ist nichts.
- PO Das Zifferblatt einer Uhr bewegt sich, die Zeiger stehen still.
- PO Das Fußballfeld ist hügelig.
- PO Die Ostsee ist mit Limonade gefüllt.
Dass die Aussagen selber keine Bedeutung haben, nicht begründet oder gar logisch erreichbar sind, spielt dabei keine Rolle. Das Ziel dieser Aussagen, die diese Provokationen beinhalten, ist immer uns Möglichkeiten aufzuzeigen, an die wir sonst nie gedacht hätten.
Die Idee für das Fahrsicherheitstraining des Autohauses beruht beispielsweise auf einer Provokation.
Auf die Frage des Besitzers, wie er mehr Kunden in sein Autohaus locken kann, könnte man als Ideengeber beispielsweise so geantwortet haben: "Lassen Sie Kinder ans Lenkrad"
Diese Antwort würde sicher ersteinmal auf Ablehnung stoßen, da es wohl in einem Fiasko enden würde, wenn die Idee genau so umgesetzt worden wäre. Tatsächlich ist diese Idee gar nicht für die Umsetzung bestimmt. Vielmehr sollen aus dem aus ihr entstehendem neuen Grundgedanken nützliche Ideen entwickelt werden.
Einige Vorteile, die sich aus dieser Idee ergeben wären zum Beispiel folgende:
- das Autohaus hätte einen veritabler Kundenvorteil, da sich dessen Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt
- Kinder, insb. Jugendliche würden zu dem Autohaus gelockt werden, weil sie die Chance erhalten Auto zu fahren
- die Eltern der Kinder schauen sich Wagen des Autohauses an
- das Autohaus würde in der Presse erwähnt werden
Dem Autohausbesitzer ist es nun aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich, Kinder einfach so ans Steuer eines Kraftfahrzeugwagens zu lassen. Das macht die ursprüngliche Idee jedoch noch lange nicht unattraktiv, da man den Kern nun weiter verarbeiten kann. Nun stellen wir uns die Fragen, was der Autohausbesitzer anstelle dieser Unmöglichkeiten machen kann.
- der Besitzer lässt eine eine Fläche präparieren, auf der es Möglich ist Kinder ans Steuer zu lassen, ohne das etwas passiert
- das Autohaus organisiert ein Sicherheitstraining, bei welchem jugendliche Fahranfänger die Grenzen des Machbaren kennenlernen können
- der Besitzer erstellt eine Aufklärungskampagne, was passiert, wenn sich Kinder ohne Erfahrung hinters Lenkrad eines Autos setzen
Mit wenigen Überlegungen sind die Unmöglichkeiten nun aus der Idee verschwunden, und sie scheint umsetzbar zu sein. Soweit kommt man aber nur, wenn man die Bereitschaft mitbringt, sich überhaupt mit der unmöglichen Idee auseinander zu setzen. Die eigene Betriebsblindheit ist meist der entscheidende Grund, warum eine Idee verworfen wird, da an deren Umsetzung nie geglaubt wurde. Es ist wichtig, dass man lernt seine eigenen Wahrnehmungsbarrieren zu überwinden.









