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Unterwegs Messe-Besuch in Köln

Geschrieben von Markus in Marketing & Management am 21.09.2010 um 20:16 Uhr.
Auch dieses Jahr war ich wieder in Köln zur dmexco Messe, obwohl ich letztes Jahr nicht soviel von der Messe mitnehmen konnte, wie 2008. Für den Abend war wieder die berüchtigte OMclub Party angesagt. Da wir dieses Jahr gleich unter den ersten 50 Personen waren, die eine der beliebten Eintrittskarten bekommen haben, und ich dafür nicht von einem 50 Meter hohem Kran springen musste, habe ich in weiser Voraussicht zwei Nächte im A&O Hotel Köln Neumarkt von Tim buchen lassen.

Auf die Messe selbst kamen wir am Mittwoch noch später als im Jahr zuvor an. Im letzten Jahr habe ich geschlagene drei Stunden einen Parkplatz gesucht, da durch die zentrale Lage des Hotels im Stadtkern kein Parkplatz in der Nähe lag. Dieses Jahr konnte ich entspannt in die Tiefgarage fahren, in der wir vorab einen Stellplatz gemietet haben. Alles wäre glatt verlaufen, wenn wir denn Straßenbahnplan richtig gelesen hätten. Statt Richtung Hauptbahnhof/Köln mit der Stadtbahn zu fahren, um anschließend in die S-Bahn Richtung Deutz/Messe umzusteigen, sind wir in Richtung Hauptbahnhof/Bonn eingestiegen. Dies bedeutete einen riesen Umweg.

Schlussendlich sind wir pünktlich zur Eröffnung der Standparties auf der Messe eingetroffen. Vernünftige Gespräche waren also nicht mehr möglich, die wir uns aber ohnehin nicht vorgenommen haben. Der anschließende OMclub im Kölner Bootshaus war einfach nur Hammer. Die Branche kann echt Feiern! An dieser Stelle nocheinmal Danke dafür.

Die restliche Zeit habe ich mit der Erkundung der Stadt verbracht. Im Hotel-Preis war eine Stadtrundfahrt der Art "Hop On - Hop Off" enthalten. Natürlich habe ich diese bis zum Letzten ausgereizt. Ersteinmal die Runde ganz, in der Zweiten dann am Heumarkt rein in den Bus, am Dom raus, am Rathaus rein, am Olympischen Museum raus, an selbigen wieder rein, und am Mediapark letztendlich raus. Einen kurzen Abstecher bei der Oliver Pocher Show habe ich auch gemacht, und Oliver Pocher und Kylie Minogue um circa zehn Minuten verpasst. Naja, komme ich halt nächstes Jahr wieder...

Rechtliches Wegweisendes Urteil gegen Auffassung der GEMA

Geschrieben von Markus in Marketing & Management am 14.09.2010 um 13:03 Uhr.
Wie vor einer Woche durch Gulli bekannt wurde, konnte einer unserer Mitbewerber gegen eine am 1. Juli 2008 verkündete Einstweilige Verfügung, die durch die GEMA erwirkt wurde, erfolgreich vorgehen.

Für uns ist das insoweit von Interesse, da wir ebenfalls Opfer der gleichen Einstweiligen Verfügung wurden. Im Juni 2008 hat die GEMA Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen uns und - soweit mir bekannt - gegen weitere zwei Mitbewerber beim Landgericht Düsseldorf beantragt. Alle Verfüungen wurden im Eilverfahren, wegen angeblicher besonderer Dringlichkeit, vom Gericht stattgegeben und somit erlassen.

Diese Auseinandersetzung drängte uns an die Wand und wir mussten xirror.com schließen, um weiteren teueren gerichtlichen Streits aus dem Weg zu gehen.

Ein Mitbewerber wehrte sich gegen die Einstweilige Verfügung und hat nun, über zwei Jahre später Recht bekommen. Die EV wurde aufgehoben. Im Urteil 12 O 319/2008 des LG Düsseldorf vom 1. September 2010 wird deutlich gemacht, dass eine derartige EV nicht haltbar ist.

Das Urteil hat auf die gegen uns erwirkte Einstweilige Verfügung keinen direkten EInfluss. Derzeit führe ich eine Prüfung des Sachverhaltes durch, und trage die uns zur Verfügung stehende Rechtsmittel zusammen. Anschließend werde ich das Ganze einem Anwalt vortragen und ums seine Bewertung bitten. Letztenendes entscheiden wir dann, ob wir gegen die EV von damals vorgehen.

Unterwegs Kurzurlaub an der Costa Brava

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 06.09.2010 um 20:10 Uhr.
Vom 27. August bis 5. September habe ich mal wieder eine Auslandsreise unternommen. Diesmal ging es nach Calella (Spanien), was an der Costa Brave liegt, in der Nähe von Lloret de Mar. In einem drei Sterne Hotel namens "Calella Park" habe ich sieben Nächte verbracht. Die Hotels sind allesamt nicht mit unseren hiesigen Hotels zu vergleichen. Ruhigen Gewissens kann man zwei bis drei spanische Sterne abziehen, um mit einer deutschen Wertung vergleichen zu können.

Das Hotel war im Großen und Ganzen okay. Es war sauber, es war alles in einem akzeptablen Zustand, nur war alles etwas alt. Das gesamte Objekt nebst Einrichtung hat den Anschein erweckt, dass seit circa 30 Jahren nichts verändert wurde. Für das scheinbare Alter gab es aber erstaunlich wenig Schäden, was ich persönlich eher erwartet hätte. Auch am Essen gab es nichts auszusetzen, und das sage ich als ewiger Nörgler.

Außer acht Tage am Strand rumzu gammeln und die Seele mal Urlaub machen zu lassen habe ich mir noch einen Kulturschock in Form einer Barcelona-Reise gegönnt. In einer atemberaubenden Geschwindigkeit, die sonst nur Asiaten mit ihren "Europa in vier Tagen"-Reisen erleben, habe ich alle Sehenswürdigkeiten Barcelonas in weniger als zwei Stunden gesehen. Im Eiltempo ging es mit dem Bus von der Sagrada Família, über den Park Güell, zum Olympiastadion.

Aus dem Bus geschmissen wurden wir an der "La Rambla", die uns mit "Rechts shoppen, links poppen" nahe gebracht wurde. Verirrt man sich links in den engen Seitenstraßen, landet man in den Tiefen Barcelonas, die von Sex und Drogen regiert werden, schlendert man jedodch rechts in die verwinkelten Gassen, so findet man manch kleines Lädchen oder lustigen Straßengaukler. Mein einziger Ausflug links abwärts der Ramla war ein Abstecher in die Markthalle von Barcelona, die von unserem Reiseleiter wie folgt angekündigt wurde: "Desto tiefer man in die Markthalle eindringt, umso ekliger wird es"... und das stimmte... gehäutete Schafsköpfe, Bullenhoden und Kuhgerhirne lagen neben ganzen Thunfischen und halben Tintenfischen.

Zum Glück habe ich mich dann rechts, statt links, in den engen Einkaufsstraßen verirrt. Die Catedral Barcelona, den Decathlon, den Hafen, sehr viele typische Gässchen und zu guter letzt den McDonalds Rambla habe ich zu Fuß erkundet. Der krönende Abschluss war der abendliche Besuch der Fontäne des Montjuic, den berühmten Wasserspielen der katalanischen Hauptstadt. Viele Düsen verschwenden zu spanischer Disney-Musik viel Wasser. Wenn man den Gedanken, dass in dieser Zeit keine Brände in der gesamten Stadt gelöscht werden können und keine Klospülung funktioniert, verdrängt, ist es ein sehr schönes Erlebnis. Ich glaube, dass ich nochmal in die Gegend reise.

Unterwegs Zurück aus Leipzig

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 24.08.2010 um 19:05 Uhr.
Wiedereinmal war ich ein Wochenende in Leipzig. Diese Stadt zieht mich einfach magisch an. Wieder habe ich was Neues entdeckt. Ich war das erste Mal in der Moritz Bastei, und zwar ganz unten drinne, da, wo die Party stattfindet.

Mehr gibt es zu dieser kurzen Reise eigentlich nicht zu sagen, außer, dass sie ein weiterer Grund für meine Inaktivität in meinem Blog ist.

Unterwegs Zu Besuch bei unseren Servern

Geschrieben von Markus in Administration & Coding am 19.08.2010 um 18:38 Uhr.
Nachdem am Montag, dem 16. August, ein großflächiger Stromausfall im gesamten Erfurter Zentrum auch bei uns für große Probleme gesorgt hat, habe ich mich entschieden unseren Servern bei der KeyWeb AG mal wieder einen Besuch abzustatten.

Um kurz nach 13 Uhr am Montag war der Innenstadtbereich Erfurts plötzlich ohne Strom. Lichter gingen aus, Straßenbahnen blieben stehen, und auch alle Server des Erfurter Rechenzentrums gingen kurz nach dem Zusammenbruch der Stromversorgung einfach aus. Grund für den totalen Ausfall waren Bauarbeiten, die scheinbar schief gegangen sind.

Bedingt durch einen Defekt einer von zwei vorhandenen USV-Anlagen konnte das Notstromsystem des dritten Rechenzentrums, in welchem all unsere Server untergebracht sind, nicht eingreifen. Daraus resultierte ein stundenlanger Komplettausfall.

Um 12 Uhr wurde ich heute von einer netten Mitarbeiterin vom Vertrieb in Empfang genommen. Nach einem kurzen Plausch über Gott und die Welt wurde ich vom Chef auf einen Kaffee in seinem Büro eingeladen. Dabei haben wir uns über den Stromausfall unterhalten.

Während meines Besuchs im Rechenzetrum habe ich mich von der verwendeten Technik nochmals selbst überzeugt. Bei den USV-Systemen handelt es sich um die besten Lösungen, die Emerson Network Power zu bieten hat. Warum das System seinen Dienst verweigert hat, können nur die Spezialisten klären. Ich kann nur spekulieren, dass der Null-Leiter eventuell zuerst weggeblieben ist, was für die USV-Anlage schwerer festzustellen sein sollte.
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