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Technik SSL Zertifikat selbst signieren

Geschrieben von Markus in Administration & Coding am 11.11.2010 um 09:53 Uhr.
Zu Testzwecken musste ich diese Woche mal wieder ein Zertifikat selbst erstellen und signieren. Normalerweise nutze ich dazu die Zertifikat-Verwaltung von Plesk und ein 90-Tage-Testzertifikat von zum Beispiel Comodo.

Leider schien wohl aber was mit meiner letzten Testbestellung nicht geklappt zu haben. Das Zertifikat wurde einfach nicht ausgestellt. Also musste ich selbst ein Zertifikat erstellen, was aber kein Problem sein sollte, da es ohnehin nur in der Test-Umgebung eingespielt wurde und Browserhinweise keine Rolle spielten.

Da einige Fehlversuche dabei waren, möchte ich im Folgenden meine entgültige Lösung nun auch online stellen, damit anderen Entwicklern die Testerei erspart bleibt.

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Unsere neue Service Rufnummer: 0800 picload

Geschrieben von Markus in Büro & Firma am 08.11.2010 um 17:44 Uhr.
Am 26. Oktober habe ich eine Service-Rufnummer für unser Projekt picload.org bei der Bundesnetzagentur beantragt. Bereits am letzten Montag, dem 1. November, lag der Zuteilungsbescheid in unserem Postfach. In Hinblick auf die Geschwindigkeit der Bearbeitung eingereichter Anträge habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen mit der BNetzA gemacht.

Passend zum Projektnamen sind wir seit letzten Freitag innerhalb Deutschlands also unter 0800 7425623 - bzw. als Vanity-Rufnummer ausgesprochen 0800 picload - erreichbar.

Die Entscheidung, eine für den Anrufer entgeldfreie Rufnummer zu wählen, ist aus einem bestimmten Grund gefallen. Aus den Anfängen des Projekts besteht eine Philosophie, die wir seit unserer Übernahme weiterhin aufrecht erhalten. Die neue Hotline vereint das Gesamtkonzept. Die Nummer ist einfach zu merken, ermöglicht eine einfachen und schnelle Hilfe und ist zudem noch anti-komerziell.

Um die Kosten für uns nicht unkalkulierbar zu machen, haben wir die Erreichbarkeit aus dem Handynetz eingeschränkt. Wer uns telefonisch kontaktieren möchte, sollte auch aus dem Festnetz anrufen.

Die Beantragung einer 0800 Rufnummer bei der Bundesnetzagentur unterscheidet sich im Grunde nicht von den anderen Rufnummer-Typen, wie zum Beipsiel der Gasse 0180, die wir beispielsweise für golayer einsetzen. Die Rufnummernsuche gestaltet sich schwieriger. Da es keine öffentliche Datenbank aller vergebenen 0800 Rufnummern gibt, und somit keine Suche nach freien Nummern möglich ist, muss man direkt bei der BNetzA anrufen und nach der gewünschten Rufnummer fragen. Ein Ausprobieren der Rufnummer kann keine 100 prozentige Sicherheit geben, da die Rufnummer zwar zugeteilt, aber eventuell nicht geschalten wurde oder nur für bestimmte Regionen erreichbar ist.

Das Erdloch von Schmalkalden

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 01.11.2010 um 13:57 Uhr.
An meine Antwort "Nichts", die ich einer alten Freundin vor ein paar Tagen auf die Frage gab, was es denn Neues aus Schmalkalden zu berichten gibt, musste ich heute Morgen sofort denken, als ich im Radio von dem riesen Erdloch inmitten unserer Stadt hörte.

In der Nacht von Sonntag auf Montag riss die Erde auf dem Kanonenberg in Schmalkaden, circa 200 Meter oberhalb des Krankenhauses, auf einer Fläche mit dem Durchmesser eines Handballfeldes einfach auf und hinterließ einen über zwanzig Meter tiefen Krater.

Über den zähflüssigeren Verkehr als sonst habe ich mich, so verschlafen wie ich noch war, nicht gewundert. Als ich dann aber gesehen habe, dass Übertragungswagen von ntv, n24 und dem mdr in der Nähe des Krankenhauses stehen, wusste ich, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Etwa zeitgleich begannen die Nachrichten des Radiosenders JUMP und klärten mich über das aktuelle Geschehen auf. Über das Ausmaß war ich mir zu dem gegenwärtigem Zeitpunkt nicht bewusst.

Nachdem ich, dank des Staus, auf der Fahrt von der Fachhochschule nach Hause genügend Zeit zum Nachdenken hatte, bin ich mir sicher, dass der Erdfall nicht von Menschen verursacht wurde. Das Salzabbaugebiet von Merkers erstreckt sich nicht bis nach Schmalkalden, sodass das Loch wohl keine Folge des Kalibergbaus, wie beispielsweise in Tiefenort nahe Bad Salzungen, circa 35 Kilometer von Schmalkalden entfernt, ist.

Auch ein angeblicher Luftschutzbunker stürzt nicht einfach so ein und reißt über 20.000 m³ Erdreich in die Tiefe. Da es in Schmalkalden keine U-Bahn gibt, kann dies, anders als in Köln, sicher ausgeschlossen werden. Bleiben, meiner Meinung nach, nur noch natürliche Ursachen, wie zum Beispiel durch Wasser abgetragene Salz- und Gesteinsschichten, als Urheber der Katastrophe übrig.

Ich freue mich auf den geologischen Bericht, der Licht ins Dunkel bringen soll und auch wird. Damit sollten dann auch endlich die ganzen Spekulationen rund um die Ursache aufhören. Die ständige Schwarzmalerei gefällt mir eh nicht, so wird beispielsweise berichtet, dass der Krater weiterhin wächst. Tatsächlich sind die Wände des Loches sehr steil, und nach und nach rutscht der Abraum von Oben nach. Das ist ganz normal, als würde man eine viel zu steile Sandburg mit nassem Sand bauen und diese trocknet nach und nach aus. Werden die Wände durch die Austrocknung porös, so bröckeln sie ab. Ein tatsächlicher Wachstum des Trichters ist nicht festzustellen.

Die Verfüllung wird wohl sehr schnell vonstatten gehen, insbesondere, weil viele Bewohner derzeit ohne Strom, Gas und Wasser auskommen müssen. Allerdings bleibt auch abzuwarten, ob erst noch lose Erde abgetragen, oder gleich mit der Verdichtung durch zum Beispiel Kies begonnen wird. Auf die Idee Bauschutt in das Loch zu kippen kommen die Verantwortlichen hoffentlich nicht, denn das würde die Bildung von neuen Hohlräumen unter der Erde begünstigen.

Das Gelände ist weiträumig abgesperrt, und da die Zufahrtswege ohnehin sehr eng sind, ist eine Besichtigung nur schwer möglich. Ein Hubschrauber der Polizei kreist über dem Krater, um ein Gesamtbild erstellen zu können.

Witziges Der Schlag-Schalter am Computer

Geschrieben von Markus in Unterhaltung & Spaß am 30.10.2010 um 12:16 Uhr.
Ein sehr seltsames Problem hat mein Arbeitscomputer im Büro schon seit über zwei Jahren. Manchmal geht er nicht gleich an, beim Schalter drücken, manchmal geht er während dem Arbeiten einfach aus, und manchmal macht er so komische Dinge, wie im folgenden Video, nämlich bei einem leichten Schlag auf das Gehäuse an, und bei einem weiteren Schlag wieder aus gehen.

Das sieht ja sehr nach einem Kurzschluss oder sonstigem Stromproblem im System aus. Noch merkwürdiger erscheint das Ganze, wenn man bedenkt, was ich an dem Rechner schon alles gewechselt habe. Angefangen habe ich bei dem externen Stromkabel, gefolgt von den internen Y-Stromkabeln, weiter mit dem dem Netzteil, dem RAID-Controller, den IDE-Kabeln, sogar die Festplatten selbst, die Gehäuselüfter und zu guter Letzt das gesamte Gehäuse. Das Mainboard und die CPU können ein paar Experten ausschließen, das Mainboard wird nächste Woche wohl trotzdem getauscht gegen ein baugleiches. Gestern habe ich noch den Rat bekommen die USB-Geräte testweise abzulassen, und zu schauen, ob das - doch recht häufig auftretende - Problem immer noch da ist.

Und ja, ich weiß, dass die Schläge für die Festplatten nicht sonderlich dienlich sind, aber beim Lokalisierungs-Klopf-Test habe ich sie ausgebaut. Apropos, das Spiel, wie auf dem Video zu sehn, ging schon eine ganze Weile so, ich bin erst später drauf gekommen das Handy zum Filmen dazu zu nehmen.

Technik Kleiner Server-Cluster aufgebaut

Geschrieben von Markus in Büro & Firma am 06.10.2010 um 12:05 Uhr.
Im Büro habe ich viel Technik stehen, die derzeit keine Verwendung findet. Unter anderem drei völlig baugleiche Hewlett Packard Server und einiges an Netzwerktechnik.

Vor ein paar Tagen habe ich mir noch die fehlenden Netzwerkkabel und Stromverteiler bestellt und den Cluster im Büro mal aufgebaut. Auf den Servern habe ich Debian lenny und einige Scripte installiert und konfiguriert, die aus den drei Maschinen einen symmetrischen Hochverfügbarkeitscluster machen. Mit zwei getrennten VLAN habe ich ein internes und ein externes Netzwerk simmuliert. Durch die zwei 3COM Switches war das einfach zu realisieren.

Im Großen und Ganzen war das eine nette Erfahrung mehr, die ich da gemacht habe. Normal bin ich es gewohnt die Server nicht vor Ort zu administrieren und den Technikern im Rechenzentrum zu sagen, wie sie was am Netzwerk zu ändern haben.

Ein kleines Video, was den Geräuschpegel in etwa nachvollziehbar macht, habe ich auch gedreht. Im sonst so eigentlich stillen Büro war über den Zeitraum des Tests eine unerträgliche Lautstärke, was mit den maximal drehenden Lüftern in Servern und Switchen erklärbar ist.

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