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Rechtliches Termin beim Patent- und Markenanwalt

Geschrieben von Markus in Marketing & Management am 16.12.2010 um 18:20 Uhr.
Heute Nachmittag hatte ich einen Termin bei einem Patent- und Markenanwalt in Suhl. Hintergrund dieses Besuchs war eine nahende Markenanmeldung für eines unserer Projekte, sowie die Vorbereitung einer Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung.

Da es sich bei dem Projektnamen nicht um einen eineindeutigen Phantasienamem, wie beispielsweise bei "xirror" handelt, wollte ich Klarheit schaffen, ob es einen Katalog mit freihaltungsbedürftigen, und somit nicht schützbaren, Wörtern gibt. Das Deutsche Patent- und Markenamt hat mir zwar versichert, dass es nach einer Liste strenger Kriterien arbeitet, ein Muster konnte ich bei meiner Online-Recherche allerdings nicht feststellen.

Diese Recherche habe ich im Vorfeld nämlich sehr ausführlich gemacht. Ich habe alle ähnlich lautenden Markenanmeldungen gefiltert und analysiert. Ein paar der Begriffe wurden eingetragen, andere wiederrum wegen fehlender Unterscheidungskraft oder freihaltungsbedürftiger Angaben zurückgewiesen.

Nach der Recherche war ich genau so schlau wie vorher. Das sollte dann der Markenanwalt ändern. Leider konnte er mir auch nur die Auskunft geben, die ich fast befürchtet habe. Die Entscheidung, ob eine Marke eingetragen wird, obliegt einzig und allein beim zuständigen Prüfer beim DPMA. Ein paar der Prüfer sind sehr streng und halten jegliche nur englisch klingenden Worte für freihaltebedürftig, andere wiederrum sehen das eher locker und winken sogar Anmeldungen mit Wörtern, die im Oxford-Dictionary zu finden sind, durch.

Ich werde die Markenanmeldung probieren. Die 200 Euro zusätzlich für das beschleunigte Verfahren sparen wir uns in diesem Fall aber ausnahmsweise, zumal diese Form nur zwischen vier und sechs Wochen schneller ist, als das normale Verfahren. Selbst wenn die Markenanmeldung zurückgewiesen wird, haben wir Rechtssicherheit geschaffen für unsere Namensrechte. Wenn ein Wort erst einmal abgelehnt wurde, schafft es auch niemand anderes die Markenrechte durch Eintragung zu erlangen.

Coding Über die Verwendung von JavaScript...

Geschrieben von Markus in Administration & Coding am 08.12.2010 um 16:24 Uhr.
... auf unseren Internetseiten mache ich mir mittlerweile sehr viele Gedanken. Viele Entwickler und Usability-Fanatiker sind der Meinung, dass JavaScript ausschließlich optional angewendet werden sollte und die uneingeschränkte Nutzung eines Portals auch ohne aktiviertes JavaScript möglich sein muss. Andere wiederum sind Verfechter der gegenteiligen Meinung. Hier spalten sich also die Lager der Entwickler, und so recht will ich mich nicht festlegen.

Das ich mir darüber Gedanken gemacht habe, war noch nicht immer so. Als ich vor zehn Jahren die ersten Gehversuche mit der eigenen Internetseite machte, waren alle Scripts, die ich nur irgendwo gefunden habe und die mir ansatzweise gefallen haben, auf meiner Seite verbaut - frei nach dem Motto "viel hilft viel". Wie das Resultat aussah kann man sich heute kaum noch vorstellen. Die Title-Zeile scrollte am linken Bildschrimrand unaufhaltsam vor sich hin; die Fenstergröße veränderte sich wie durch Zauberhand auf maximale Größe; überall blinkte und bewegte sich etwas. Als ich dann auch noch den alert()-Befehl entdeckte, habe ich meine - zum Glück nur wenigen - Besucher auf eine niemals enden wollende Reise des OK-Klickens geschickt. Und wer sich einfach dem Enter-Taste-Drückens bediente, durfte gleich nochmal anfangen.

Bei meinen Überlegungen habe ich die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten gegeneinander aufgewogen. Wenn man anhand dieser Fakten entscheidet, benötigt man keine Alternativen für die JavaScript-Funktionen.

Moderne Internetseiten wie Facebook, Twitter und Co. leben förmlich von JavaScript, also warum komplett darauf verzichten? Das nun mit den Nutzern, die JavaScript browserseitig deaktiviert haben, argumentiert wird, war klar. Aber wer sind diese Nutzer überhaupt? Diese und andere Fragen möchte ich im Weiteren noch genauer erörtern.

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Datenbank nach kompletter Löschung restlos wiederherstellen

Geschrieben von Markus in Administration & Coding am 01.12.2010 um 15:39 Uhr.
Wie der Zufall es wollte, hat mich unser Monitoring System am 30. November gegen 17:30 Uhr über ein Problem der Datenbank-Replikation informiert, als ich gerade einer Master Lecture in der FH Schmalkalden über Datenbank Sicherheit und Redundanz zuhörte. Da ich meinen Laptop ohnehin gerade auf hatte, wollte ich mich dem Problem schnell annehmen.

Da ich das Problem nicht ausfindig machen konnte, wollte ich die Replikation schnell neu aufsetzen. Mit meiner Anleitung hätte das nur wenige Minuten gedauert. Ich trennte also die Verbindung zwischen beiden Master-Servern und löschte auf dem Problemserver die Datenbank. Warum auch immer hatte die Replikation sich derweil wieder hergestellt und meinen Lösche-Befehl auch an die Live-Datenbank geschickt. Resultat: Die Datenbank war komplett weg!

Nachdem der erste Schock verkraftet war, habe ich meine paar Sachen gegriffen und bin im Eiltempo ins Büro gefahren. Aufgabe war es, die Datenbank bis zum Zeitpunkt der Löschung wieder herzustellen. Wie ich das erreicht habe, möchte ich im Folgenden genauer erklären.

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Technik SSL mit dem Lighttpd

Geschrieben von Markus in Administration & Coding am 24.11.2010 um 14:18 Uhr.
Datensicherheit ist wichtig - und zwar von der Übertragung zwischen Client und Server bis hin zu Speicherung auf letzterem. Da ich dieses Thema sehr ernst nehme, erzwinge ich bereits seit Jahren auf vielen Projekten die verschlüsselte Übertragung per SSL. Die Verschlüsselung ist zwar rechenintensiver, jedoch ist es mir die Mehrlast wert. Dabei setze ich überwiegend auf das domainidentifizierte SSL123 Zertifikat von Thawte.

Ist die Einrichtung eines SSL Zertifikates unter Apache sehr einfach, kann sie beim Lighty-Webserver doch mal einige Stoplersteine mit sich bringen. Da ich mich mit diesem Thema letzte Woche wiedereinmal beschäftigt habe, möchte ich meine Lösung gleich veröffentlichen.

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Technik Büro-Server runderneuert

Geschrieben von Markus in Büro & Firma am 16.11.2010 um 10:26 Uhr.
In den letzten zwei Jahren Dauerbetrieb haben sich so einige Teile des Servers im Büro verabschiedet. Heute habe ich nun endlich auch die letzten Teile ausgetauscht, die nötig waren, um einen - bis auf den Prozessor - anderen Server hier stehen zu haben, als zum Einzug hier aufgestellt wurde.

Kurz nach dem Einzug ist das Netzteil ausgefallen, beim Wechsel habe ich gleich das CD-Laufwerk durch ein DVD-Laufwerk getauscht. Als nächstes hat die Systemplatte ihren Geist aufgegeben, auf der nur das Betriebssystem läuft. Die in die Tage gekommene 20 GB Maxtor Platte wurde durch eine 40 GB Seagate Barracuda ersetzt. Nachdem der Server ruckelte und die Systemplatte I/O-Fehler zeigte, wurden die IDE-Kabel allesamt gegen neue getauscht.

Der Server lief einige Monate durch, bis das Mainboard das Zeitliche gesegnet hat. Es wurde mit einem neuen baugleichen getauscht. Tage danach dachte eine Platte im RAID1 sterben zu müssen. Nach fünf Minuten war sie getauscht; von den baugleichen 160 GB Samsung Platten habe ich in weiser Voraussicht gleich mehrere gekauft. Monate später hat mir der RAID-Controller nach seinem Tod viel Arbeit beschert. Eh ich erstmal wusste, warum das RAID1 inkonsistent ist, sind mehrere Stunden vergangen. Vorher hatte ich einfach die vermeintlich defekte Platte getauscht und den Rebuild gestartet, bis beim Neustart der gleiche Fehler wieder auftrat. Der Controller wurde gleich entsorgt und durch einen neuen ersetzt.

Heute waren die Lüfter dran, die seit ein paar Wochen sehr laut summen, weil wohl die Lager hinüber sind. Bei einem sind echt beunruhigende Geschwindigkeitsunterschiede zu sehen, wie das Video verdeutlicht. Da zwei der drei Lüfter nicht ohne Festplattenausbau zu wechseln waren, habe ich gleich das sechs Jahre alte Gehäuse mit entsorgt und ein altes genommen, was ich kürzlich eigentlich wegen meines Schlag-Problems ausgemustert habe.

Manchmal erschrecke ich wirklich vor mir selbst, wenn ich sehe, wieviele Ersatzteile ich eigentlich auf Vorrat habe. Daraus könnte ich locker zwei oder drei komplette Rechner zusammenbauen. Zudem stehen noch fünf funktionsfähige Computer im Büro - vier Server im 1 HE Gehäuse und ein Tower.

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