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Unterwegs Zurück aus Würzburg

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 31.01.2011 um 11:25 Uhr.
Würzburg im Winter habe ich - soweit ich mich erinnern kann - noch nicht erlebt. Und genau aus dem Grund habe ich mich mal wieder ein Wochenende dahin aufgemacht.

Vorgenommen habe ich mir den steilen Aufstieg zum Käppele schon vor meinen letzten Besuchen, geschafft habe ich es allerdings erst dieses Mal. Vorbei an einigen Verbindungshäusern der Würzburger Universität, geht es rauf auf den Nikolausberg, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt hat.

Abends habe ich selbstverständlich das Nachtleben genossen, was mit den zahlreichen Bars wirklich himmlisch ist. Besonders hervorheben möchte ich dabei den Irish Pub Red Lion, denn dort bin ich bis jetzt bei jedem meiner Besuche bis in die Morgenstunden hängen geblieben. Der Inhaber ist ein knurriger Knochen und es gibt kein deutsches Bier, aber die Atmosphäre ist wirklich erlebenswert.

Achso, schönes Wetter war natürlich auch wieder.

Schonwieder ein Jahr rum

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 30.12.2010 um 14:21 Uhr.
Ich habe das Gefühl, desto älter ich werde, umso schneller vergehen die Jahre. Ich kann mich noch erinnern, wie ich Silvester in Jena gefeiert habe, und schon muss ich mir über die Knabberein des nächsten Neujahresfestes Gedanken machen- weil es bereits morgen ist.

Wenn ich so über das vergangene Jahr nachdenke, fallen mir zuerst die Reisen ein, die ich unternommen habe. Allen voran die Reise nach Calella Ende August. Sommer, Sonne und Strand - ich bekomme jetzt schon wieder Lust auf meinen Sommerurlaub. Wo es diesmal hingeht weiß ich noch nicht.

Auch erwähnt werden muss mein dreitägiger Kurztrip in die Alpen. Für das kommende Jahr habe ich mir wieder einen einwöchigen Ski-Urlaub vorgenommen. Ich vermisse das Gefühl, was man hat, wenn alle Knochen weh tun und man sich fragt, warum man sich diese Qual des ständigen Bergherunterfahrens eigentlich antut.

Besonders schöne Erinnerungen habe ich an meine zahlreichen Tage und Nächte in Erfurt, insbesondere rund um die Weihnachtszeit. Eine winterlichere Stadt habe ich noch nie gesehen, was daran liegen könnte, dass alle Städte ein intaktes Räumkommando haben, abgesehen von Erfurt. 20 Zentimeter Schnee auf Gehwegen und Chaos auf den Straßen gehören momentan zum Alltag in Erfurt.

Natürlich sollen die immer wiederkehrenden Städtetrips nach Würzburg und Leipzig nicht unerwähnt bleiben.

Die Pflichtbesuche in Holland zum Volleyball-Turnier, beim JUMP Ferro-Festival und in Köln zur dmexco werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch nächstes Jahr wieder abgehakt.

Der Tradition wegen gibt es für so eine Zusammenfassung natürlich wieder ein Bild von unten - ausnahmsweise. Diesmal von der Sagrada Família in Barcelona.

Das Erdloch von Schmalkalden

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 01.11.2010 um 13:57 Uhr.
An meine Antwort "Nichts", die ich einer alten Freundin vor ein paar Tagen auf die Frage gab, was es denn Neues aus Schmalkalden zu berichten gibt, musste ich heute Morgen sofort denken, als ich im Radio von dem riesen Erdloch inmitten unserer Stadt hörte.

In der Nacht von Sonntag auf Montag riss die Erde auf dem Kanonenberg in Schmalkaden, circa 200 Meter oberhalb des Krankenhauses, auf einer Fläche mit dem Durchmesser eines Handballfeldes einfach auf und hinterließ einen über zwanzig Meter tiefen Krater.

Über den zähflüssigeren Verkehr als sonst habe ich mich, so verschlafen wie ich noch war, nicht gewundert. Als ich dann aber gesehen habe, dass Übertragungswagen von ntv, n24 und dem mdr in der Nähe des Krankenhauses stehen, wusste ich, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Etwa zeitgleich begannen die Nachrichten des Radiosenders JUMP und klärten mich über das aktuelle Geschehen auf. Über das Ausmaß war ich mir zu dem gegenwärtigem Zeitpunkt nicht bewusst.

Nachdem ich, dank des Staus, auf der Fahrt von der Fachhochschule nach Hause genügend Zeit zum Nachdenken hatte, bin ich mir sicher, dass der Erdfall nicht von Menschen verursacht wurde. Das Salzabbaugebiet von Merkers erstreckt sich nicht bis nach Schmalkalden, sodass das Loch wohl keine Folge des Kalibergbaus, wie beispielsweise in Tiefenort nahe Bad Salzungen, circa 35 Kilometer von Schmalkalden entfernt, ist.

Auch ein angeblicher Luftschutzbunker stürzt nicht einfach so ein und reißt über 20.000 m³ Erdreich in die Tiefe. Da es in Schmalkalden keine U-Bahn gibt, kann dies, anders als in Köln, sicher ausgeschlossen werden. Bleiben, meiner Meinung nach, nur noch natürliche Ursachen, wie zum Beispiel durch Wasser abgetragene Salz- und Gesteinsschichten, als Urheber der Katastrophe übrig.

Ich freue mich auf den geologischen Bericht, der Licht ins Dunkel bringen soll und auch wird. Damit sollten dann auch endlich die ganzen Spekulationen rund um die Ursache aufhören. Die ständige Schwarzmalerei gefällt mir eh nicht, so wird beispielsweise berichtet, dass der Krater weiterhin wächst. Tatsächlich sind die Wände des Loches sehr steil, und nach und nach rutscht der Abraum von Oben nach. Das ist ganz normal, als würde man eine viel zu steile Sandburg mit nassem Sand bauen und diese trocknet nach und nach aus. Werden die Wände durch die Austrocknung porös, so bröckeln sie ab. Ein tatsächlicher Wachstum des Trichters ist nicht festzustellen.

Die Verfüllung wird wohl sehr schnell vonstatten gehen, insbesondere, weil viele Bewohner derzeit ohne Strom, Gas und Wasser auskommen müssen. Allerdings bleibt auch abzuwarten, ob erst noch lose Erde abgetragen, oder gleich mit der Verdichtung durch zum Beispiel Kies begonnen wird. Auf die Idee Bauschutt in das Loch zu kippen kommen die Verantwortlichen hoffentlich nicht, denn das würde die Bildung von neuen Hohlräumen unter der Erde begünstigen.

Das Gelände ist weiträumig abgesperrt, und da die Zufahrtswege ohnehin sehr eng sind, ist eine Besichtigung nur schwer möglich. Ein Hubschrauber der Polizei kreist über dem Krater, um ein Gesamtbild erstellen zu können.

Unterwegs Kurzurlaub an der Costa Brava

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 06.09.2010 um 20:10 Uhr.
Vom 27. August bis 5. September habe ich mal wieder eine Auslandsreise unternommen. Diesmal ging es nach Calella (Spanien), was an der Costa Brave liegt, in der Nähe von Lloret de Mar. In einem drei Sterne Hotel namens "Calella Park" habe ich sieben Nächte verbracht. Die Hotels sind allesamt nicht mit unseren hiesigen Hotels zu vergleichen. Ruhigen Gewissens kann man zwei bis drei spanische Sterne abziehen, um mit einer deutschen Wertung vergleichen zu können.

Das Hotel war im Großen und Ganzen okay. Es war sauber, es war alles in einem akzeptablen Zustand, nur war alles etwas alt. Das gesamte Objekt nebst Einrichtung hat den Anschein erweckt, dass seit circa 30 Jahren nichts verändert wurde. Für das scheinbare Alter gab es aber erstaunlich wenig Schäden, was ich persönlich eher erwartet hätte. Auch am Essen gab es nichts auszusetzen, und das sage ich als ewiger Nörgler.

Außer acht Tage am Strand rumzu gammeln und die Seele mal Urlaub machen zu lassen habe ich mir noch einen Kulturschock in Form einer Barcelona-Reise gegönnt. In einer atemberaubenden Geschwindigkeit, die sonst nur Asiaten mit ihren "Europa in vier Tagen"-Reisen erleben, habe ich alle Sehenswürdigkeiten Barcelonas in weniger als zwei Stunden gesehen. Im Eiltempo ging es mit dem Bus von der Sagrada Família, über den Park Güell, zum Olympiastadion.

Aus dem Bus geschmissen wurden wir an der "La Rambla", die uns mit "Rechts shoppen, links poppen" nahe gebracht wurde. Verirrt man sich links in den engen Seitenstraßen, landet man in den Tiefen Barcelonas, die von Sex und Drogen regiert werden, schlendert man jedodch rechts in die verwinkelten Gassen, so findet man manch kleines Lädchen oder lustigen Straßengaukler. Mein einziger Ausflug links abwärts der Ramla war ein Abstecher in die Markthalle von Barcelona, die von unserem Reiseleiter wie folgt angekündigt wurde: "Desto tiefer man in die Markthalle eindringt, umso ekliger wird es"... und das stimmte... gehäutete Schafsköpfe, Bullenhoden und Kuhgerhirne lagen neben ganzen Thunfischen und halben Tintenfischen.

Zum Glück habe ich mich dann rechts, statt links, in den engen Einkaufsstraßen verirrt. Die Catedral Barcelona, den Decathlon, den Hafen, sehr viele typische Gässchen und zu guter letzt den McDonalds Rambla habe ich zu Fuß erkundet. Der krönende Abschluss war der abendliche Besuch der Fontäne des Montjuic, den berühmten Wasserspielen der katalanischen Hauptstadt. Viele Düsen verschwenden zu spanischer Disney-Musik viel Wasser. Wenn man den Gedanken, dass in dieser Zeit keine Brände in der gesamten Stadt gelöscht werden können und keine Klospülung funktioniert, verdrängt, ist es ein sehr schönes Erlebnis. Ich glaube, dass ich nochmal in die Gegend reise.

Unterwegs Zurück aus Leipzig

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 24.08.2010 um 19:05 Uhr.
Wiedereinmal war ich ein Wochenende in Leipzig. Diese Stadt zieht mich einfach magisch an. Wieder habe ich was Neues entdeckt. Ich war das erste Mal in der Moritz Bastei, und zwar ganz unten drinne, da, wo die Party stattfindet.

Mehr gibt es zu dieser kurzen Reise eigentlich nicht zu sagen, außer, dass sie ein weiterer Grund für meine Inaktivität in meinem Blog ist.
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