Redesign des picload.org Logos

Geschrieben von Markus in Büro & Firma am 08.09.2011 um 11:39 Uhr.
Kurzfristig haben wir uns dazu entschlossen das Logo, was seit Juli 2009 unser Projekt picload.org schmückt, zu überarbeiten. Damals haben wir das Bildelement links im Logo dahingehend verändert, dass die beiden, aus der ersten Version des Logos bekannten, ineinander verschlungenen Bilderrahmen Inhalt eines Elements wurden, welches einer Briefmarke ähnelt.

Nun haben wir uns an dem Logo orientiert, welches Teil des nicht veröffentlichten Designs der zweiten Version von picload.org ist. Wir haben die beiden Bilderrahmen wieder freigestellt und die Schriftart verändert. Die Farbgebung haben wir prinzipiell beibehalten, jedoch die einzelnen Farben etwas harmonischer aufeinander abgestimmt.

Mit dem Ergebnis sind wir vollens zufrieden. Wir haben dem alten Logo seine Verspieltheit genommen und es angenehm schlicht gestalten. Dabei hat es jedoch nicht seinen Wiedererkennungswert verloren.

Altes Logo bis 8. September 2011:


Neues Logo seit 8. September bis 2011:


Logo bis 7. Juli 2009:


Logo der nicht veröffentlichten zweiten picload.org Version:

Coding Subversion Pre Commit Hook

Geschrieben von Markus in Administration & Coding am 16.02.2011 um 17:45 Uhr.
In einem anderen Artikel habe ich bereits vor einer ganzen Weile schon über die so nützlichen SVN Hooks geschrieben, die standardmäßig bei jedem Repository mitgeliefert werden. Damals habe ich ausschließlich das post-commit Hook, also dem Script, was nach dem erfolgreichen Commit ausgeführt wird, an einem Beispiel vorgestellt.

Heute möchte ich mich dem pre-commit Script widmen. Dieses Script wird, wie der Name vermuten lässt, vor dem entgültigen Commit ins Repository ausgefürt. Wie auch beim post-commit Hook gibt es keine Grenzen in der Umsetzung. Es kann den Code auf Syntax-Fehler prüfen, den Commit verweigern, wenn der Comment nicht den eigenen Standards entspricht oder die Einhaltung der internen Programmierstandards checken.

Inwieweit diese Prüfmechanismen sinnig oder überflüssig sind, hängt ganz vom angewandten System und natürlich jedem Team selbst ab. Ich habe da meine klaren Regeln, was in das Hook gehört, und was nicht.

Die Prüfung auf Syntax-Fehler ist im Produktivsystem unverzichtbar. Was live geht, muss wenigstens vom Syntax her stimmen (von der Logik her natürlich auch). Im Developing ist das allerdings nicht so wichtig, als das eine Prüfung den Commit verweigern sollte. Ebenso ist es im Branch weniger wichtig, dass die Comment-Standards eingehalten werden. Im trunk allerdings schon, denn gerade im hitzigen Gefecht zwischen Bugs und Fixes ist es wichtig, dass irgendjemand auch nach Wochen noch durchblickt, was in welcher Revision eigentlich eingespielt wurde, ohne die History durcharbeiten zu müssen.

Anders sieht es mit den Programmierrichtlinien aus. Diese Prüfung gehört definitiv ausschließlich in den Entwicklungsbereich. In das Produktivsystem kommt so nur standardkonformer Code. Im Falle eines schnellen Bugfix direkt im Live-System, bei dem das Motto "Zeit ist Geld" zählt, sind die Richtlinien ersteinmal Nebensache.

Im Folgenden möchte ich also meine Lösung vorstellen, die die eben geschriebenen Regeln berücksichtigt und umsetzt.

[ganzen Beitrag lesen …]

Stromausfall durch defekte USV

Geschrieben von Markus in Büro & Firma am 08.02.2011 um 14:02 Uhr.
Als ich vor ein paar Tagen ins Büro kam, schnurrte die USV, als sei sie gerade im Akku-Betrieb. Der Griff zum Lichtschalter zeigte aber keinen Stromausfall, sodass ich davon ausgehen konnte, dass mit der unterbrechnungsfreien Stromversorgung irgendetwas nicht stimmt.

Was liegt also näher, als einfach mal den Stecker zu ziehen und zu sehen, was passiert. Gedacht getan... und schon war es sehr still im Raum. Zu still, für meinen Geschmack. Alle Geräte waren aus, die eigentlich in genau so einem Fall an bleiben sollten. Also habe ich den Stecker wieder in die Dose gesteckt, den Server hochgefahren und einen Selbsttest der USV angestoßen. Nach dem Klick auf den "Selbsttest"-Button der USV-Software verging ein Bruchteil einer Sekunde und schon war wieder alles aus. Nun war ich mir sicher, dass die USV schwerwiegende Probleme hat, denn der Akku-Ladestand war laut Software bei 96%.

Schlussendlich habe ich die USV abgebaut und sofort eine neue von APC bestellt. Diese hat den Vorteil, dass während eines Stromausfalls vier Steckdosen über den Akku versorgt werden und prinzipiell alle acht Dosen einen Überspannungsschutz haben.

Das Problem mit der nicht funktionierenden USV, wenn man sie wirklich einmal braucht, kennen wir ja noch vom letzten August, als im Rechenzentrum alle Lichter und - viel schlimmer - Server ausgingen.

Unterwegs Zurück aus Würzburg

Geschrieben von Markus in Allgemeines am 31.01.2011 um 11:25 Uhr.
Würzburg im Winter habe ich - soweit ich mich erinnern kann - noch nicht erlebt. Und genau aus dem Grund habe ich mich mal wieder ein Wochenende dahin aufgemacht.

Vorgenommen habe ich mir den steilen Aufstieg zum Käppele schon vor meinen letzten Besuchen, geschafft habe ich es allerdings erst dieses Mal. Vorbei an einigen Verbindungshäusern der Würzburger Universität, geht es rauf auf den Nikolausberg, von wo aus man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt hat.

Abends habe ich selbstverständlich das Nachtleben genossen, was mit den zahlreichen Bars wirklich himmlisch ist. Besonders hervorheben möchte ich dabei den Irish Pub Red Lion, denn dort bin ich bis jetzt bei jedem meiner Besuche bis in die Morgenstunden hängen geblieben. Der Inhaber ist ein knurriger Knochen und es gibt kein deutsches Bier, aber die Atmosphäre ist wirklich erlebenswert.

Achso, schönes Wetter war natürlich auch wieder.

Rechtliches Eine Markenanmeldung für picload

Geschrieben von Markus in Marketing & Management am 11.01.2011 um 11:40 Uhr.
Bei meinem Termin Patentanwalt Mitte Dezember ging es natürlich um die Anmeldung der Wortmarke "picload".

Am 5. Januar habe ich die Markenanmeldung, nach über zwei Monaten Vorbereitung, für den Namen entgültig fertig gemacht. Die Gewissheit, ob unser Projektname nun schützenswert ist, oder nicht, werde ich erst haben, wenn der Brief vom DPMA kommt. So unsicher war ich mir noch nie, ob es sich um einen freihaltungsbedürftigen Begriff handelt, oder nicht.

Wochenlang habe ich das Register auf ähnliche Marken durchsucht. Einige wurden eingetragen, andere zurückgewiesen. Ein Muster in den Entscheidungen konnte ich nicht erkennen, auch keinen Zusammenhang mit den Waren- und Dienstleistungsklassen. Mir scheint es, als würden die Markenanmeldungen willkürlich eingetragen oder abgewiesen. Einem "strengen Katalog", wie mir die Dame vom Amt versicherte, kann es dafür wirklich nicht geben.

Dieser Verdacht wurde vom Patentanwalt nur gestärkt, denn er erklärte mir, dass die Prüfer die alleinige Entscheidungsbefugnis haben. Ist ein Prüfer der Meinung, dass alle nur ansatzweise englischklingenden Begriffe freihaltungsbedürftig sind, so lehnt er sie ab. Die für eine andere Leitlklasse zuständige Prüferin kann das wiederrum ganz anders sehen.

Darum habe ich versucht, mit einem Leitklassenvorschlag an einen Prüfer zu kommen, den wir bereits hatten. Im Moment haben wir in den Leitklassen 35 und 42 eingetragene Marken. Prinzipiell melde ich alle Marken unserer Projekte für die Klassen 35, 38 und 42 an. Wenn der zuständige Erstbearbeiter also der Meinung ist, er müsse die Marke - warum auch immer - in die Leitklasse 38 stecken, hätten wir einen weiten Faktor, der die Ungewissheit nur vergrößert.

Ich bin voller Zuversicht, dass wir "picload" als Marke eingetragen bekommen. Zu viel Hoffnung setze ich allerdings nicht in die Sache - so kann ich wenigstens nicht negativ enttäuscht werden.
Seiten (22): [1] 2 3 4 nächste » letzte »